09.10.2025

Das Ehepaar Renate und Max- Richard Hofmann übergab den Betrag im Beisein von Bürgermeister Stefan Neuman an die Vorsitzende des Fördervereins Christiane Sigloch.
„Das Leben der Menschen, die in ihrer letzten Lebensphase bei uns sind, so gut wie möglich zu gestalten – das ist unser Leitbild“, erklärt Silke Feinauer, Leiterin des im März 2025 eröffneten Hospiz St. Elisabeth in Künzelsau. Im August begrüßte sie Renate und Max- Richard Hofmann von der gleichnamigen Stiftung. Auch Bürgermeister Stefan Neumann war anwesend, als das Ehepaar Hofmann 10.000 Euro an Christiane Sigloch, der Vorsitzenden des Fördervereins Hospiz Hohenlohe, überreichte. „Wir haben unseren Betrieb 1988 verkauft und wollen der Allgemeinheit etwas Gutes tun“, sagt Max-Richard Hofmann. Mit ihrer Stiftung haben Renate und Max-Richard Hofmann bereits das Max-Richard- und Renate-Hofmann-Demenzzentrum, die erste Tagespflegeeinrichtung im Hohenlohekreis, initiiert. Auf dieses Engagement blickt Hofmann dankbar.
„In den ersten fünf Monaten unseres Bestehens haben wir 45 Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet“, berichtet Silke Feinauer beim Rundgang durch das hell und freundlich gestaltete Haus am Rösleinsberg. „Für mich persönlich ist das eine sehr kostbare Arbeit, und ich bin dankbar, dass ich an diesem Platz stehen darf.“ Die acht Hospizplätze werden gemeinsam von ihrem Team und ehrenamtlichen Mitarbeitenden betreut. Auch bei der Zubereitung von Mahlzeiten bringen sich Ehrenamtliche tatkräftig ein. „Das ehrenamtliche Engagement ist sehr groß“, bestätigt Christiane Sigloch. „Die großzügige Spende ist für den Förderverein sehr wertvoll.“ Bürgermeister Stefan Neumann betont: „Das Hospiz St. Elisabeth ist ein Ort der Menschlichkeit und Würde. Die großzügige Spende des Ehepaars Hofmann zeigt, wie wichtig uns allen dieses Engagement ist.“ Das Ehepaar Hofmann zeigte sich beeindruckt von Haus und Atmosphäre. „Das Geld ist hier gut angelegt“, so Max-Richard Hofmann.
Der Förderverein Hospiz Hohenlohe e.V. trägt mit seinem Engagement dazu bei, dass unheilbar und fortgeschritten kranke Menschen ihre letzte Lebensphase würdevoll und in einer angenehmen Umgebung verbringen können. Ein großer Teil der Kosten für diese vielfältige Arbeit wird nicht durch Kassen oder Versicherungen erstattet. Deshalb wurde der Förderverein schon in der Planungsphase im Januar 2022 gegründet mit dem Ziel, die Arbeit des Hospizes St. Elisabeth Hohenlohe in ideeller, praktischer und wirtschaftlicher Form zu unterstützen. Der Förderverein deckt das Defizit durch Spenden und Mitgliedsbeiträge und ermöglicht Zusatzangebote sowie besondere Anschaffungen.